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Chorkonzert erhält Züge eines Musicals

Baesweiler Gymnasium variiert Thema „Respekt“

Die Chöre und Musiker des Gymnasiums Baesweiler begeisterten nachhaltig mit dem konzert zum Thema „Respekt“. Foto: sigi Malinowski, www.az-web.de

Baesweiler. Respekt vor einer herausragenden Leistung! Oder, um es mit dem aktuellen Chart-Hit von Mark Foster zu umschreiben: „Es war gut, sowieso“. Das Chorkonzert des Gymnasiums Baesweiler hatte schon Züge eines Musicals. Und zwar eines sehr durchdachten in Kreativität, Musik und Ideen. Der Titel lautete „Respect: Miteinander statt Gegeneinander“. Ausführende waren kleiner und großer Chor der Schule sowie das gastierende Schulorchester. Nach einführenden und begrüßenden Worten von Schulleiter Wilhelm Merschen übernahmen die Referenten Gina Rothe, Frederik Sürig und Leonard Sistermann die Moderation. Sie erklärten die Wortherkunft und erstellten weitere Synonyme für den Begriff Respekt. Als dann Chor und Musiker an der Reihe waren, sangen und spielten sie eine Ansammlung an passenden Hits aus diesen und vergangenen Zeiten.

Verschiendene Themen

Die jungen Menschen nahmen sich unter anderem der Themen „Respekt auf verschiedenen Ebenen“, „Aufgaben der neuen Medien“, „Respekt vor individuellen Entscheidungen des Lebens“ oder auch den Respekt vor den „Tieren und der Natur“ an. Danach hieß es „Für andere eintreten und an sie glauben – gar nicht so einfach: mehrere Beispiele, um für Respekt und Anerkennung zu sorgen.“

Fazit im Welthit

Der feine Musikabend mit groß angelegter Thematik endete mit der Betrachtung „Konflikte nicht eskalieren lassen – Gewalt ist keine Lösung“. Und mit einem Fazit, eingekleidet in den Welthit „Respect“ von Aretha Franklin. Dazwischen durften hunderte Besucher in der Aula des Pädagogischen Zentrums beispielsweise Ed Sheerans „Shape of You“, „Some-thing Just Like This“ (Coldplay), „Friends“ von Justin Bieber oder „Freedom“ von George Michael sowie weitere knackige Hits oder auch Balladen wie zum Beispiel „Wie schön Du bist“ (Sarah Connor) genießen. In einer Qualität, die viele Gründe hatte, ins Städtische Kulturprogramm aufgenommen zu werden. Mit einer Zugabe in Vollversion. (mas)

(Erschienen in der Aachener Zeitung, 08.03.2018)